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Die Idee einer freitragenden Ganzglaskonstruktion stand im Mittelpunkt der Modernisierung des Augsburger Maximilian-Museums. Für die Überdachung des zentralen Innenhofs sollte ein möglichst leichtes und transparentes Tragwerk entwickelt werden, welches die grundsätzlichen physikalischen Materialeigenschaften des Werkstoffs Glas optimal berücksichtigt. So entstand mit einer innovativen Lösung von Seele ein architektonisches Kleinod von hoher Signifikanz: ein wunderbar leichtes, unterspanntes Glasdach, das dem ältesten Museum der Stadt eine völlig neue Aufenthaltsqualität verleiht.
Mit der Glastonne des Maximilianmuseums wurde ein Schalentragwerk aus annähernd quadratischen Glasscheiben mit einer Gesamtfläche von 560 m2 realisiert. Da es keine unterstützende Konstruktion gibt, mussten die Gläser als vollwertiges Konstruktionselement konzipiert werden. Ein Seilnetz mit zentralen Knotenelementen sorgt für die Stabilisierung des Tragwerks. Dabei dienen die speziell entwickelten Knotenpunkte aus Edelstahl einerseits zur Führung der Spiralseile und andererseits im Zusammenhang mit den Verbundsicherheitsgläsern zur Übertragung der Druckbelastungen.
Architekt: Hochbauamt der Stadt Augsburg
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