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Eindringlich demonstriert die neue Konzernzentrale der Bayer AG in Leverkusen die Identität stiftende Funktion von Glas-/Stahl-Architektur. Konzipiert als moderner Kontrapunkt zu den bestehenden Altbauten auf dem Werksgelände entstand unter Federführung des amerikanischen Architekten Helmut Jahn ein modernes Verwaltungsgebäude, das mit seiner transparenten Ästhetik und ökologisch nachhaltigen Ausrichtung Weltoffenheit und Zukunftsorientierung verkörpert.
Repräsentativer Glanzpunkt ist zweifellos die von Seele entwickelte gläserne Eingangshalle, die den halbelliptischen Baukörper der neuen Konzernzentrale in zwei Flügel teilt. Mit ihrer angenehm hellen, durch große Glasflächen geprägten Ästhetik entsteht im Inneren eine einladende, anregende Atmosphäre. Voraussetzung hierfür ist die vorgehängte gläserne Seilfassade (1250 m2), die viel Tageslicht einfängt und interessante Ein- und Ausblicke erlaubt. Die zweischalige Fassadenkonstruktion im Flügelbereich – bestehend aus einer Innenschale als Aluminium-Konstruktion und einer Außenschale als abgehängte Ganzglasfassade – sorgt als entscheidende Komponente des Klimakonzeptes für eine Energie sparende Temperierung des Gebäudes.
Architekt: Murphy/Jahn Inc. Architects, Chicago
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